Blick in die Zukunft: Golf ist der perfekte Vorsorgesport

Golf Gesundheit
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Golferinnen und Golfer haben die Zukunft im Blick – wenn auch nicht immer bewusst. Golf gilt als präventiver Sport, die Bewegung auf dem Golfplatz hält körperlich und mental fit. Das macht die Disziplin in der Natur zum perfekten Ausgleich zum Arbeitsalltag. Kurz: Golf ist die perfekte Altersvorsorge für den Körper.

Ein Golfschwung beansprucht 124 bis 130 unserer insgesamt 434 Muskeln. Auf einer Runde über 18 Löcher werden bis zu 1.700 Kalorien verbraucht – das entspricht immerhin etwa zwei Stunden Aerobic oder mehr als zwei Stunden Tennis. Auch die Kognition – also die Funktionen des Gehirns – wird geschult.

Golfer leben länger

Doch dabei bleibt es nicht. Wissenschaftler des Karolinska-Instituts in Stockholm analysierten die Lebensdauer von 300.000 Menschen, die nach 1920 geboren und schon vor 2001 als Golfer im schwedischen Verband registriert waren. Ihre Schlussfolgerung: Ältere Golfer haben ein 40 Prozent niedrigeres Sterberisiko als Altersgenossen mit anderen Freizeitbeschäftigungen. Unterstrichen wird die These durch den Fakt, dass Golfer mit dem niedrigsten Handicap, die mutmaßlich auch am häufigsten spielten, laut Studie tatsächlich die höchste Lebenserwartung aufwiesen.

Forscher in den Niederlanden fanden zudem heraus, dass Krankheiten wie Depression, Herzleiden, Diabetes, Asthma und Migräne bei Menschen seltener vorkommen, die in der Nähe einer Grünanlage wohnen. Und sind wahre Golf-Enthusiasten nicht auf dem Golfkurs zuhause?

Je früher, desto besser

Dabei sind die gewünschten Auswirkungen umso stärker ausgeprägt, je zeitiger ich mit dem Golfspielen anfange. Hier sieht Elmar Gaugenrieder, Experte für Vermögensaufbau bei der Deka, Parallelen zu einer anderen wichtigen Altersvorsorge – der finanziellen. „Auch wenn grundsätzlich immer der richtige Zeitpunkt ist, um mit der Altersvorsorge anzufangen, ist es doch durchaus sinnvoll, sich früh Gedanken zu machen“, sagt Gaugenrieder. „Je früher Sie beginnen regelmäßig etwas für die eigene Vorsorge zu tun und je länger Sie dabeibleiben, desto kleiner ist der monatliche Sparaufwand. Und desto mehr kann sich eine positive Rendite durch den Zinseszinseffekt auswirken.“

Dabei verweist er auf ein Beispiel. Golfspielerin A spart 15 Jahre lang bis zu ihrem 40. Lebensjahr monatlich 100 Euro an und lässt das Geld danach liegen. Golfspieler B beginnt erst mit 40 und investiert 25 Jahre lang monatlich denselben Betrag. Mit 65 schauen beide aufs Konto: Bei einer Renditeannahme von 5 Prozent kann Golfspielerin A jetzt mit einem Gesamtbetrag von 90.000 Euro und damit mit rund 30.000 Euro mehr rechnen als Golfspieler B mit knapp 60.000 Euro. Und das, obwohl Golferin A unter dem Strich 10 Jahre und damit 12.000 Euro weniger eingezahlt hat, allerdings den Zinseszins über Jahre hinweg für sich „arbeiten“ hat lassen.

Flexible Lebensmodelle – flexible Vorsorge

In diesem Punkt unterscheidet sich die Investition auf dem Golfplatz mit der auf dem Börsenparkett: Beim Vermögensaufbau darf man sich ruhig auch einmal zurücklehnen. „Was viele nicht wissen, ist, wie flexibel sparen im Fonds ist. Dass ich bei Bedarf nicht nur Zahlungen aussetzen kann und bei anstehenden Investitionen Geld jederzeit abrufen kann. Es ist auch möglich, wie das Beispiel zeigt, die Zahlungen ganz einzustellen und das Geld arbeiten zu lassen“, so Deka-Experte Gaugenrieder. Lebensmodelle seien zunehmend flexibel und gestaltbar wie Fotobücher – dem müsse natürlich auch bei der Vorsorge entsprochen werden.

„Im Sport ist es wichtig, immer dranzubleiben, um optimal vorzusorgen und eine gute Wirkung zu erzielen“, sagt Gaugenrieder. „In der finanziellen Altersvorsorge ist es einfacher – auch wenn mit dem Golfsport neue Herausforderungen warten. Denn wer mehr Golf spielt, lebt gesünder. Er lebt länger und will also auch länger das Leben genießen.“ Sprich: Wer golft, hat mehr vom Leben. Aber für das mehr vom Leben muss vorgesorgt werden. „Optimal ist es, mit Profis zu arbeiten“, sagt Spezialist Gaugenrieder. „Aber das ist im Golfsport ja genauso.“

Putten auf dem Grün
Foto: STARKE & PFEIFFER
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